6 Regeln für Ihren erfolgreichen Neujahrsvorsatz!

Weihnachten ist schon ein paar Tage vorbei, und schon steht Silvester vor der Türe. Und was wäre der 31. Dezember ohne die beliebten Neujahrsvorsätze!

Gehören Sie auch zu denjenigen, die sich dazu Gedanken machen? Oft gemacht, und viel schneller wieder verworfen? Dennoch – heuer gibt es eine große Chance, dass Ihnen Ihr Vorsatz gelingt!

 

Sie haben Ihren Vorsatz schon in der Tasche? Oder zumindest eine Idee dazu? Dann prüfen Sie anhand der nächsten 6 Regeln, ob sich Ihr Wunsch auch in die Tat umsetzen lässt!

 

  1. Wollen Sie es wirklich?

    Ob ein Neujahrsvorsatz auch gelingt, hängt maßgeblich davon ab, ob Sie es auch wirklich möchten. Denn laut der modernen Gehirnforschung wissen wir, dass die Begeisterung das eigentliche Futter für das Gehirn ist. Wenn Sie beim Gedanken an Ihr Ziel also keinerlei positive Gefühle verspüren, dann nehmen Sie doch einfach ein anderes! Denn ohne positive emotionale Verstärkung ist es nahezu unmöglich, eine Idee in die Tat umzusetzen. Fragen Sie sich also: Mit wieviel Begeisterung und Leidenschaft verbinden Sie Ihren Vorsatz? Schlägt hier das Barometer nach oben aus, haben Sie schon mal die erste wichtige Voraussetzung für Ihren Erfolg!

  2. Wohin wollen Sie eigentlich?

    Wir wissen meistens ganz genau, was wir nicht mehr haben wollen. Darin liegt aber auch gleichzeitig die Gefahr: Denn fällt etwas weg, muss etwas Neues her. Falls Sie z.B. mit dem Rauchen aufhören wollen, dann wäre der Satz „Ich höre mit dem Rauchen auf“ ein Irrläufer. Konzentrieren Sie sich eher darauf was Sie dadurch gewinnen, also z.B. „Ich beginne heute ein rauchfreies, gesundes Leben“ oder „Ich atme ab heute richtig durch!“. Damit haben Sie den Fokus darauf gerichtet, wo Sie eigentlich hinwollen – ein weiterer Erfolgsfaktor!

  3. Nehmen Sie den Druck raus!

    Druck erzeugt bekanntlich Gegendruck. Verbannen Sie alle Vorsätze die mit „Ich muss“ oder „Ich sollte“ beginnen. Meistens sind diese bei näherer Betrachtung gar nicht Ihre "eigentlichen" Wünsche. Wichtig ist auch, sich bei einem Vorsatz nicht zu überfordern – setzen Sie sich erreichbare Ziele: Wenn Sie z.B. noch nie Laufen waren, dann kann der Vorsatz, 3x pro Woche jeweils eine Stunde Laufen zu gehen, möglicherweise überfordernd wirken. Starten Sie doch lieber mit 10 Minuten und das 2x pro Woche. Ein kleiner Schritt ist leichter zu erreichen und bringt eine Menge Motivation und Potenzial für den nächsten!

  4. Laufen Sie keiner Karotte hinterher!

    Nach der deutschen Grammatik formuliert man ein Ereignis in der Zukunft auch in der entsprechenden Zukunftsform. Damit würde ein Vorsatz in etwa so klingen: „Ab morgen werde ich…..“ Die Krux daran ist, dass Sie mit dieser oder einer ähnlichen Formulierung immer „morgen“ – also eigentlich nie – starten! Ähnlich dem Esel, der einer Karotte nachjagt, die er aber nie erreicht, weil sie an dem Wagen angebunden ist, den er zieht. Um jedoch gehirngerechte Neujahrsvorsätze zu formulieren, ist es wichtig, in der Gegenwart zu bleiben. Dadurch können Sie mit dem Neujahrsvorsatz auch gleich zu Neujahr beginnen: „Ab heute entscheide ich mich, mir mehr Entspannung zu gönnen.“ Klingt doch gleich viel angenehmer, oder?

  5. Malen Sie sich Ihren Wunsch aus!

    Haben Sie Ihren Neujahrsvorsatz bereits in der Tasche, darf er sich auch sehen lassen! Laut Gehirnforschung wissen wir, dass die Visualisierung – also das bildliche Darstellen – förderlich für Lernprozesse ist, weil wir dadurch neue Inhalte deutlich besser abspeichern können. Alleine die Vorstellung einer Situation reicht nämlich aus, um wichtige Hormone wie z.B. Dopamin in unserem Körper freizusetzen. Diese Hormone fördern die positive Aufbruchsstimmung. Für die richtige Vision müssen Sie ja auch kein Van Gogh sein: ein einfaches Post it – sichtbar platziert – kann Ihnen dabei helfen, dass Sie sich auch noch am 2. Jänner an Ihren Vorsatz erinnern!

  6. Der Start oder die 72/21 Regel
    Damit ein Neujahrsvorsatz auch nachhaltig gelingt, hilft uns die sogenannte 72/21 Regel. Diese besagt, dass es für das Gelingen und das nachhaltige Umsetzen einer neuen Idee oder eines Verhaltens wichtig ist, innerhalb von 72h den ersten Schritt zu machen und dies mindestens 21 Tage lang zu wiederholen. Diese Regel beruht auf 2 Erkenntnissen:

    • Es handelt sich nur um ein kurzes Zeitfenster, in dem es möglich ist, die positiven Impulse von unseren „Antriebs“-Hormonen auszunutzen.
    • Unser Gehirn benötigt eine gewisse Anzahl an Trainingseinheiten, um neue Verhaltensweisen auch nachhaltig verankern zu können.
    Also - worauf warten Sie noch? Der richtige Zeitpunkt für Ihren Start ist jetzt!

 

Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen beim Umsetzen Ihres Neujahrsvorsatzes – und ein erfolgreiches und glückliches neues Jahr 2017!

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